Netscape Navigator R.I.P.
Mittwoch, 02. Januar 2008 um 17:40

Die Internetgemeinde trauert um einen Meilenstein, der am 1. Februar 2008 sterben wird: Den Netscape Navigator.

Damals, im Jahre 1996, als die Welt noch groß und langweilig war, war dieser Browser der meistbenutzte überhaupt, doch Microsoft verdrängte ihn immer weiter, bis heute kaum noch jemand damit die Weiten des Internets erforscht (ich auch nicht). Schuld ist mal wieder AOL, man hat keine Lust mehr die tuer eingekaufte Software teuer weiterzuentwickeln, denn für die wenigen Leute, die die aktuelle Version 9 einsetzen, sei es einfach zu teuer.

Doch für die armen Menschen, die dem Netscape treu bleiben wollen besteht Hoffnung: Wenn sich unter diesen armen Menschen ein halbwegs im Programmieren versierter befindet, kann das Programm weiterentwickelt werden, der Sourcecode steht immerhin zur Verfügung. Es bleibt abzuwarten, oder sich einfach meinem diesbezüglich existierenden Pessimissmus anzuschließen.

 
Die Ruhe vor dem Sturm
Mittwoch, 02. Januar 2008 um 14:17

Wie gut wir es doch haben: Während sich in Kenia, Pakistan und Russland um die Wahlergebnisse gestritten wird, geht es hier doch viel friedfertiger zu. Man streitet sich hierzulande um die zukünftigen Wahlergebnisse der Landtagswahl in Hessen. Nach pakistanischem Modell streiten hier ein Mann und eine Frau, doch bis jetzt sind beide am Leben.

Der Eine lügt und lügt und die Andere... ja die Andere die redet und redet und keiner weiß so richtig, ob sie lügt oder nicht. Aber glücklicherweise haben sie sich nicht auf ein gemeinsames Streitthema geeinigt, sondern kämpfen an verschiedenen Fronten. Wer schon mal ein Geschichtsbuch in der Hand hatte, weiß, dass Kriege mit mehreren Fronten früher oder später verloren wurden, aber das soll mal nicht an unserem politischen Vertrauen kratzen.

Ein gemeinsames Streitthema wäre die Bildungspolitik gewesen, aber da hält man sich mittlerweile fein raus, schade, sehr schade. Das zeugt wahrscheinlich davon, dass die Stimmen aus dem Bildungssektor schon fast sicher der SPD gelten, zumindest nicht der CDU, die ja wirklich einiges an Blödsinn, ja wirklich Blödsinn, verursacht hat. Die SPD näherte sich also eher den Geringverdienern an, Mindestlöhne soll es geben, 7,50€ mindestens. Tolle Sache, so auf den ersten Blick, aber ist sowas nicht Bundespolitik? Naja wie dem auch sei, Stimmen wird es geben, zumindest solange, wie die Bild-Zeitung keine politische Weitsichtigkeit vermittelt. Was die beliebte Zeitung aber immer recht gern als Aufhänger benutzt, wird dem werten Herrn Koch gefallen: Der will jetzt alle bösen Ausländer einsperren und abschieben, schließlich sind sie an allem Schuld. Wer brauch schon die Ausländer? Wir nicht! Nein, wir haben genug Fachkräfte (vor allem aufgrund der tadellosen Bildungspolitik und der immer weiter zunehmenden Chancengleichheit) und Leute, die böse sind (aber das ist schließlich egal, die kann man eben leider nicht abschieben). Damit diese unüberschaubare Menge an Bevölkerung auch irgendwie ins Ausland gebracht werden kann, müssen die nötigen Flugzeuge nachts fliegen, und das am Frankfurter Flughafen. Damals.. damals, als man noch mit dem Nachtflugverbot die Stimmen der Anwohner gesammelt hat, wusste schließlich keiner, dass die Kriminalität einmal so nunimmt. Die Kapazitäten der Flughäfen im Nachbarland NRW scheinen nicht auszureichen, so will man dort Erziehungscamps einrichten. Gewollt, aber nicht gekonnt.

Doch die Stimme des Volkes wird entscheiden, wer die nächsten 5 Jahre (An dieser Stelle mal als Apell an meine Vorgängergeneration: Sagt mal, wie dumm muss man eigentlich sein, um dafür zu stimmen, dass die Legislaturperiode von 4 auf 5 Jahre verlängert wird? So nach dem Motto "Oh klasse, da spar ich mir ja einmal in 20 Jahren sonntagszwei Kreuze zu machen", super!) das Sagen haben darf. So bleibt zu hoffen, dass eine CDU-Mehrheit und eine Große Koalition ausbleibt.

 
Sylvester
Dienstag, 01. Januar 2008 um 13:05

Es ist wie immer: Kaum hat etwas geendet, fängt etwas neues an. Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Ähm nein. Egal. Gemeint sind natürlich die Jahre.

Aber anscheinend können wir uns glücklich schätzen, nun in 2008 gelandet zu sein, denn 2007 war langweilig, findet zumindest der deutsche Wetterdienst. Der wollte nämlich, dass das vergangene Jahr das wärmste überhaupt wird, war aber nix. Ätsch.

Auch die Politik lässt sich trotz Jugendkriminalität und Kinderpornos nicht nehmen, zum Jahreswechsel die Fassade des Aufschwungs etwas aufzumöbeln. Die Neujahresansprachen verdienen hier keine Erwähnung, soll sich doch jeder selbst ein Bild davon machen. Doch was hört man da plötzlich? Auch die Wirtschaft findet Deutschland als Standort toll? Positive Konjunkturprognose für 2008? Und die Arbeitnehmer sind auch zufriedener? Na, was ist denn hier los?

Es wird sich also zeigen, ob sich Deutschland noch im Weihnachtstrance befindet (immerhin gab es ja mehr Geschenke als in den letzten Jahren!) oder nur der Asti von der Sylvesterparty die Sicht vernebelt. Möglich wäre auch, dass ich hier in meinem Keller nichts schönes mitbekomme, aber man kann schließlich nicht alles haben.

In diesem Sinn: Auf ein Neues!

 
hirnabfall.de Neuauflage startet!
Dienstag, 01. Januar 2008 um 01:00

Lang Lang ists her, als diese Seite zum ersten Mal online ging. Doch nun, ja nun, wird mal wieder alles anders:

Wie vor 3 Jahren gedacht wird diese Seite nun zu meinem privaten Blog, zum Auffangbecken für meinen Hirnabfall. Alles was mein Hirn zu Politik, Nachrichten, Alltag, Computer und Satire produziert wird, bevor es weggeworfen wird, hier auftauchen, sodass wie im wahren Leben jeder etwas vom Abfall abbekommt.

Aber ich will nicht zu viel vorwegnehmen, lest einfach selbst.

 
JPP ist auch wieder zurück
Donnerstag, 16. August 2007 um 14:51

Ich bin auch endlich aus den Betriebsferien zurückgekehrt und verkünde stolz, bald nicht mehr in dieser Welt, der Welt der Freiheit, Zivilisation und Technologie, zu weilen.

Denn mein gestellter Kurantrag bringt mich nicht wie erhofft 2 Wochen an die Nordsee, nein ich kann/soll/muss ganze 4 Wochen in die Einöde das Allgäus auf 1200m Höhe.

Im selbigen Kaff war ich schon des Öfteren mit meinem Vater (der ganz herzlich gegrüßt sein soll, wenn ihm auf der Arbeit wieder langweilig ist und auf die Seite schaut ^^) und es ist wirklich ruhig, sehr ruhig, entspannend und einfach eben Erholung.

Allerdings bin ich der Meinung, dass doch 4 Wochen solcher Erholung meinem Geek-Organismus nicht zu gute kommt. Geregelte Schlaf- und Essenszeiten sind noch einigermaßen zu verkraften, aber bei eingeschränkter Möglichkeit, über das Internet Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen hört es auf. Das ganze natürlich inklusive Icewars und den ganzen anderen Dingen, die mein Kellerkindleben bereichern.

Außerdem muss ich aufgrund es Termins auf 2 Wochen Herbstferien, 2 Wochen Schule sowie ein Sportfreunde Stiller und ein Knorkator Konzert verzichtet. Erbarmet mich meiner. 

Die einzige Chance, die noch bleibt ist, dass ich bis Oktober genug Geld für ein neues Notebook zusammenhabe. Die Kosten belaufen sich auf etwa 1300 Euro, also nicht grade etwas, dass man sich als armer Schüler aus der Tasche leiern kann. 

Auch der Versuch, während der Sommerferien vom armen Schüler zum stinkreichen Unternehmer aufzusteigen, wird zumindest im Moment noch von übermäßiger Bürokratie und Arbeitsmangel seitens des Amtsgerichts eingeschränkt. Aber angeblich soll ein Brief von denen "diese oder nächste Woche" Abhilfe schaffen. Wir werden es erlaben, oder eben noch länger warten müssen, da sonst alles andere für meine Firma schonvorbereitet ist. Käse.

Ja, was bleibt noch zu sagen... Ich werde versuchen die Zeit bis zu den Herbstferien als zukünfige Elite Deutschlands, als Oberstufenschüler durchzustehen. Denn Schule ist auch toll, zumindest ein bisschen. Deshalb war ich auch in den Ferien so oft da und kann da auch morgen früh zur ersten Gesamtkonferenz antanzen. Juhu, das wird so toll.

Aber apropos früh... ich sollte so langsam wieder beginnen,  meinen Tagesablauf nach der Schule zu richten und nicht nach anderen Dingen. Oder eben nach einer Mischung aus beidem, das hat bisher auch ganz gut geklappt ^^.

Bemitleidet mich und habt mich lieb -.-'

 
"Wir haben von dem 20. Juni bis zu dem 6. August Betriebsferien!"
Mittwoch, 08. August 2007 um 15:06

Nach langer Pause melden wir uns mal wieder mit spannenden Neuigkeiten aus der Stadt der Mode, dem Land der Oberschicht und der Welt der Problemsucht.

Gleich Vorweg möchten wir allen Lesern für die rege Anteilnahme am plötzlichen Abbruch  der /// Adaption /// Adoption unseres offiziellen Patenkindes danken und hoffen auch weiterhin auf Eure Unterstützung im Kampf gegen die Bürokratie.
Um das Geschehen der letzten Wochen - oder eher gesagt des letzten Monats - in Worte zu fassen wollen wir hier bald eine neue Bilderrätselserie zum Thema "Abenteuerurlaub/Hirschmedaillon" veröffentlichen.
Bei weiterem Interesse besteht das Angebot, uns die Fragen in Form eines solchen Bilderrätsels zukommen zu lassen, wir werden diese selbstverständlich so schnell es geht beantworten und offene Fragen zu unserem Verbleib klären.

Deutschland überrannte ja bekanntlich eine Welle der Nachrichten, breit gefächert; von guter bis schlechter Natur war und ist alles vertreten. Da uns jedoch keiner über die Umstände im Land der Ost-/West-Affaire aufklären wollte/konnte gehen wir davon aus, dass ein allgemeines Unverständnis oder gar panische Verwirrung vertreten ist.
Zeit also, eine Analyse der Situation durchzuführen und die Wahrheit aus dem Brei des deutschen Dramas zu löffeln (sofern diese vorhanden ist...).

Kommen wir zunächst einmal auf die klimatischen Probleme unseres Planeten zu sprechen. Durch globale Verschmutzung der Erdatmosphäre (z.B. durch Treibhausgase, Autos, Kühe, unfachgerechte Entsorgung alter Batterien, Kühlschränke mit verdorbenem Inhalt, Kühe,...)
soll der sogenannte "Meeres-Spiegel" ansteigen (Auflage) und gleich mit ihm auch das Wasser, von dem er täglich so groß posaunt. Deichbruch, Fluten endlosen Wassers, Wasser in Afrika oder sogar Wasser in New Orleans.
Viele Umweltorganisationen und Wissenschaftler arbeiten deshalb eng mit den schuldbewussten Nationen zusammen um dem Schadstoff ein Ende zu bereiten und das Wasser in seine Schranken zu weisen. Bestes Beispiel für gute Initiative zeigt der Sender Pro7, der mit seiner Kampagne "CONTRA CO2" das Horn zum Umweltschutz bläst. Die nur für diesen Zweck gegründete Pro7-StarForce soll in Zukunft als weltweite Klimapolizei agieren und Umweltsündern saures geben.
Wer nun wissen will, was wirklich hinter dem "Klimawandel" steckt, der sollte auf jeden Fall das Meer weiter im Auge behalten. Schadstoffe sind ein vermeidbares Übel der heutigen Zeit. Erneuerbare Energien sind deswegen momentan sehr "im Kommen". Energieforscher werkeln an neuartigen Methoden zur Energiegewinnung, die einen Schadstoffausstoß vermeiden. Doch von der wohl neusten Erfindung der Forscher, hat wohl noch niemand etwas gehört...

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Allgemeines Umdenken - Zu spät?

Um uns dieser Neuheit zu nähern wollen wir uns einmal den Streik der Lokführer bei der Deutschen Bahn ansehen. Schockierend sind nicht nur ihre Forderungen sondern auch die Gründe dafür. Man munkelt hier und dort von 31% Lohnerhöhung und einer rein finanziellen Krise. Doch fand man erst kürzlich einen neuen Kraftstoffbehälter in einem gesperrten Bereich der Bahn Gesellschaft. Manche behaupten, die Firma teste neue Kraftstoffe um eine Kosteneffizienz zu gunsten der Umwelt zu erwirtschaften. Doch seien die Lokführer selbst dazu verpflichtet diesen Kraftstoff zu bezahlen. Der Liter koste 0,49€ und wäre damit eine wirklich willkommene Abwechslung zum grauen Diesel-Alltag. Einige können bereits ahnen, dass die Lokführer sich aber dennoch über den Kraftstoff aus eigener Tasche aufregen und einen Kostenersatz in Form einer Lohnerhöhung erwarten.
Der geheimnisvolle Stoff, der hier umstritten diskutiert wird zeigt sich wenig später bereits als weiteres Problem der Bundesrepublik...

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Lange Gesichter bei den auf Bahnverkehr Angewiesenen.

Plötzlich spielt ganz Deutschland verrückt. Die Milchpreise wurden/werden angehoben. Der Grund ist unersichtlich, da der Großhandel bisher nicht auf die Beschwerden der Bauern nach mehr Anteilen an ihrer Milch einging und auch jeder Bauer im  hintersten Kuheck von diesem Preisanstieg überrascht ist.
Die Preise für Butter wurden um ganze 50% gehoben und markieren damit den künftigen Wandel.
Jetzt kommt der Moment, in dem man eins und eins zusammen zählen sollte. Energieforschung - Kraftstoffexperimente bei der Bahn - Marktwert der Milch steigt blitzschnell.
Die wirkliche Wahrheit ist wohl so logisch wie ein Hirsch im Walde (baldiger Hit). Lokführer leben am wirklich untersten Existenzminimum. Der geringe Lohn und die wachsende Verantwortung gegenüber den Fahrgästen (auch: Fracht) üben zunehmends Druck auf den Bahnführer aus. Zwar muss er stets einen Hebel justieren, da der Zug bei falsch eingestellten Weichen etwa von selbst anhält, doch ist gerade dieser einzige Hebel mit einer solchen Kontrolle über Geschwindigkeit belegt, dass mit einem nervenschwachen Menschen schon mal die Pferde durchgehen.
Nervenstähler schlechthin ist natürlich Milch. Bisher eines der billigsten Getränke, doch auf lange Sicht und bei wachsender Verantwortung immermehr ein Mangelgut für Lokomotivführer (tschu-tschu). Die Discounter haben von einer Lohnerhöhungsdebatte Wind bekommen und diese kurzerhand mit einer Preiserhöhung der Milch weiter angefacht.

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Macht keine Gefangenen- Milch 


Durch die wachsende Umweltbelastung und einer psychischen Zwangsumstellung der Pro7-StarForce zwingt es den Normalbürger vermehrt öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Die Konzernleitung der Deutschen Bahn Gesellschaft steht nun auch unter bürgerlichem Druck. Nicht nur Lieferungen für Großkonzerne sondern auch das Volk ist auf den regen Bahnverkehr angewiesen.
Doch durch ein Nachgeben wäre der Sache nicht gut getan. Durch die plötzliche Lohnerhöhung der Lokführer um 31% würden sich andere Gruppe ebenso heroisch in einen Streik stürzen und ganz Deutschland stünde vor einem unlösbaren Problem. Um es zu verdeutlichen: Deutschland hätte endgültig etwas, was wirklich jedem gefällt.

Das eigentliche Problem in Deutschland ist wohl einfach nur, dass es zuviele solcher Menschen wie mich gibt, die den ganzen Tag nichts zu tun haben und sich deshalb ein Problem suchen und sich darüber aufregen. Nie hätte ich gedacht, dass es in diesem Land mal solche Probleme zu diskutieren gibt bzw. diese überhaupt eine Woche in aller Munde sind. Ernstere Situationen, wie in etwa sehr aktuell die Betriebsferien bei hirnabfall.de, finden weniger Beachtung.
Doch wen stört es? Die Unterschichts Debatte machte zuletzt wirklich Spaß und bescherte den Frustrationsbedürftigen Deutschen einen Haufen mysteriöser und zugleich schockierender Hinweise, denen sie eifrig Nachgingen um sich hinterher wieder richtig Deutsch (hier: betroffen vom Zustand der Bundesrepublik und empört und entsetzt vom Mitbürger) zu fühlen - selbst ist der Mensch.


*Alarm*
Angriff der "Ernsten"! Schützt euch mit "Seite schließen".
So oder so ähnlich sollte man sich nach diesem Text fühlen. 6 Wochen der Warterei und Ungeduld und dann kommt ein solches schandhaft kritisches Lebenszeichen der Meute Hirnabfall. Doch keine Sorge, auch diesmal muntern die sensiblen Zensurstreifen den gelangweilten Lesefuchs auf und sorgen wieder für rechtlich  anerkannten Jugendschutzspaß.
Demnächst trudeln dann auch die ersten neuen Formate ein. Geplant sind malerische Ausschneidfiguren, die auch zum mehrzweckigen Einsatz in Küche und Bad genutzt werden können. Freut euch Ihr Christen!

Angriff des Ernst!

Längst vergessene Tierarten (Revival)

Abstrakte Mauer

Edith: Wir entschuldigen uns für dieses Missgeschick! Natürlich dürfen sich auch die Juden unter Euch freuen.

 
Mein Mittagessen
Mittwoch, 20. Juni 2007 um 17:54
Und sie setzte sich nieder, da ward ihr ein Berg von elf Waffeln offenbart.
"Und, wirst du's schaffen?", erklang die zittrige Stimme der weisen, alten Frau, die den Teller voll mit Teigwaren hütete.
Die Maid blickte ihrem süßen Schicksal entgegen, das sich ihr nun in Form von jeweils fünf aneinandergeschmiegten Herzen präsentierte,
und erhob sogleich ihre Stimme zur Verneinung, denn sie war schwach gegenüber dieser lieblichen Macht.
Das Mädel aß; die Backware, zudem geziert von Kirschen, so rot wie das Blut, wurde kunstvoll verköstigt.
"Aus Buttermilch, ich machte sie! Jawohl, aus Buttermilch!", sprach die alte Frau.
Mit ihren Worten ward der Magen der Maid voller denn je. Dem Sättigkeitsgefühl sich nähernd sprach sie, vollbemunded:
"Sind lecker, wahrlich! Das sind sie."
Sie schaffte zwei. 
 
Urlauber seid gewarnt
Freitag, 08. Juni 2007 um 13:02
 
Latein
Dienstag, 29. Mai 2007 um 21:36

Morgen ist der große Tag. Die letzte Lateinarbeit für dieses Schuljahr. Bevor ich jetzt über meine Chancen, eine positive Note zu schreiben, zu schreiben anfange, stelle ich mir folgende Frage:

Wofür eigentlich?

Ist das ganze Lateinzeug überhaupt noch zeitgemäß oder einfach nur traditionelles Quälen von unschuldigen Schülern?

Man sagt, man bräuchte es, um unsere, wie sagt man so schön.. abendländische Kultur zu verstehen.

Dabei liegen die tatsätzlichen Gründe auf der Hand:

Da wären einmal die Quizshows. Sicher ist jedem, der eine solche verfolgt hat, schon der Gedanke gekommen, wie lukrativ es wäre, sich die Antwort auf einem Gebiet, von dem man keine Ahnung hat, aus dem lateinischen Vokabular herleiten zu können.

Doch ist es diese große Mühe bei einer so geringen Chance, bei einer Quizshow teilzunehmen und dann genau bei einer solchen Frage zu punkten, nicht etwas zu groß?

Wenn man vielleicht das Amt eines Theologen oder sonstigem anstrebt, ist ide Frage wohl leichter zu beantworten, aber warum kann man sich denn nicht auf die Übersetzungen, die vorher schon 100.000e vorher geleistet haben, verlassen? Was bringt es denn, Caesars Briefe abermals und abermals zu übersetzen, wenn sich doch sowieso nichts ändert und es auch niemals eine Fortsetzungen geben wird?

Aber natürlich kann man auch Fakten sprechen lassen: Die Menschen heute denken deutsch, englisch, spanisch, französisch, schwedisch, russisch, aber niemand denkt Latein. Nichts, aber auch rein gar nichts vom Lateinischen spielt im heutigen Leben eine Rolle. Keine Schule, kein Fußballspiel, keine Verwaltung, nichts funktioniert in Latein.

Wie gut, dass es solche tollen Studien gibt, Latein mache schlau und so weiter, um all solche Fragen sachlich und ohne jeglichen Diskussionsboden zu beantworten. Danke, ihr schlauen Leute, die ihr glaubt, dass man Erkenntnissfähikeit und Genauigkeit nur durch Latein vermitteln kann.

Und wenn ich mit meiner Meinung komplett falsch liege, fällt mir grade mal noch ein positiver Aspekt ein: Man kann so tun, als ob man schlau wäre: Errare humanum est. - Irren ist menschlich.

 
Wir sind jetzt Freunde vom Tshirt-Verkäufer von Knorkator
Samstag, 26. Mai 2007 um 15:53

Am gestrigen Nachmittag begab sich die männliche hirnabfall-Delegation plus einen unwesentlichen Anhang von 2 weiteren, männlichen Personen auf dem Weg nach Siegen. Oder man sollte eher sagen nach "Lützel auf den Giller bei Siegen". Dieser Ort wird etwa so angepriesen wie der Flughafen Frankfurt-Hahn, der ja bekanntlich auch 100km von Frankfurt entfernt ist.So kam es, dass eine 50minütige Busfahrt von Siegen nach Lützel zurückzulegen war. Aber vorher geschah etwas, was die Partyatmosphäre trübte:
Marius hat die Karten vergessen. Außer meine, denn meine hatte ich selbst mit. Es begann also eine Zeit der Panik, des Telefonierens usw. Es war nämlich so, dass Marius die Karten in seinen Rucksack getan hatte, den er wiederum beim Martin vergessen hatte. Als dann Marius Mami davon überzeugt war, die Karten nach Siegen zu fahren (und das ich sehr kurzer Zeit, der eben erwähnte Bus fuhr ja schon in 45min). Problem dabei war dann wieder, dass sie ja schlecht den Rucksack beim Martin aus dem Zimmer holen konnte, aber glücklicherweise konnte man die Mami vom Martin doch noch grade so erreichen (nach schätzungsweise 100 Versuchen) und exakt 45 Sekunden bevor der Bus abfuhr, konnte dieser ausgestattet mit Eintrittskarten betreten werden.
Vorher waren wir natürlich noch bei Mäckes, Reisen macht schließlich hungrig.

Auf dem Giller eingetroffen, machten wir erst einmal Bekanntschaft mit dem Klo, bunkerten unseren inzwischen leeren Kasten Bier und nahmen Kontakt zum Sams auf. Sams, der offizielle T-Shirt Verkäufer von Knorkator. Dieser war sehr überrascht, uns schon zu so früher Stunde zu sehen. Dennoch legte ich mir schon mal ein Shirt zu.

Anschließend ging es zu Badesalz. Kann man nicht viel zu sagen, Badesalz eben, nur schlechter. War zwar ganz lustig, aber so toll auch wieder nicht.

Also wieder das übliche Prozedere: Klo -> Essen -> Klo -> Knorkatorstand. Sams hatte uns inzwischen sogar so sehr ins Herz geschlossen, dass er uns erlaubte, unsere Rucksäckte bei ihm zu bunkern, sodass wir uns unbelastet in die zu Milliarden angereisten Fans stürzten konnten. Das Konzert war nochmal besser als das letzte, vor allem konnte ich diesmal, wenn auch unter leiden vereinzelter Schmerzen und Schrammen, meinen Platz in der ersten Reihe verteidigen. Außerdem möchte ich erwähnen, dass ich mit Sicherheit der Textsicherste im Saal war (ausgenommen die Band ^^) und Martin der lauteste und vor allem der mit den lautesten Kommentaren. Besser war auch, dass es 3 Zugaben statt einer gab. Und überhaupt und sowieso.

Achja. Wir haben etwas absolut exklusives erlebt: Buzz Dee kann sprechen! Dass man ihm vorher nicht ganz unwesentliche, durch einen Sprung von Stumpen verursachte Schmerzen zufügen musste, ist ja Nebensache. Dass man das noch erleben darf *schnüff*



Als die lauten Klänge versiegten und sich ein kleiner Tinitus in meinen Ohren breit machte, nahmen wir den Bus zurück nach Siegen, der uns durchs Unwetter hindurch an den Siegener Busbahnhof beförderte. Der Plan sah nun vor, sich in der Stadt zu beschäftigen, bis der Zug um 5:57 Uhr zu nehmen sei. Leider waren das Gewitter, welches uns nicht ermöglichte, in der Stadt auf Kneipensuche zu gehen, sowie das Schließen von McDonalds um 2Uhr nicht in unserem Plan inbegriffen. Also standen wir nun im Regen und weinten. Naja zumindest fast.

Nachdem die Diskussion beendet war, ob denn die Nacht bei diesen äußeren Umständen zu überleben sei, nahmen wir für unglaubliche 65 Euro ein Taxi, und ließen uns nach Herborn Chauffieren. Super Sache.

Und jetzt müsste ich so viel machen, habe aber so einen übelsten Karter, dass mir dies alle erstmal nicht mehr möglich ist. *nöl*

 
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